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Insurfox is born-

13 Fragen an die Gründungs-Gesellschafter

Die Schwestern Sina Schlosser und Sara Paul sind zusammen mit Jürgen Sprang die Gründungs-Gesellschafter von Insurfox. Im Interview sprechen sie darüber, wie alles begann. Freuen Sie sich auf interessante Einblicke und Tipps aus erster Hand.

1.

Was macht Insurfox in einem Tweet?

Jürgen: Insurfox bringt Licht ins Dunkel und macht Versicherungen für alle Kunden kinderleicht. Klare Strukturen, exakte Formulierungen – ganz ohne Kleingedrucktes!
Insurfox digitalisiert und optimiert die Prozesse in der Versicherungswelt. Unsere Versicherungen sind einfach, individuell und digital!

2.

Wer seid Ihr und was sind Eure Aufgaben bei Insurfox?

Sina: Ich stelle das Hintergrundwissen und die rechtlichen Aspekte rund um Versicherungen zur Verfügung.
Sara: Ich bin für die Produktentwicklung und die Versicherungsbedingungen zuständig.
Jürgen: Ich kenne die Startup Szene seit 1998 und bringe jahrzehntelange Erfahrung im Technologie- und Investorenmarkt ein.

3.

Was war das größte Hindernis seit der Gründung von Insurfox?

Sina: Die größte Herausforderung war das zielorientierte Arbeiten in 2-Wochen-Sprints. Normalerweise mahlen die Mühlen in der Versicherungswelt ein wenig langsamer. Wir mussten lernen, den eigenen Perfektionismus beiseitezulegen, Ideen zu präsentieren, die noch nicht 100%ig fertig waren, und auf die Fähigkeiten des Teams zu vertrauen.

4.

Was war bisher der größte Erfolg bei Insurfox?

Jürgen: Als wir die ersten Investoren für uns gewinnen konnten! Zu wissen, dass Dritte an die Idee glauben, erfüllt einen mit Stolz!

5.

Wie ist die Idee zu Insurfox entstanden? Gab es einen entscheidenden Moment oder ein Erlebnis?

Jürgen: Die Idee zu Insufox hatte ich schon vor ein paar Jahren. Schon damals machte ich mir Gedanken über triste Versicherungswelt und ihr schlechtes Image. Aber es fehlte das nötige Kompetenzteam. Mit Sina und Sara von der Speditions-Assekuranz Versicherungsmakler GmbH hatte ich meine Expert:innen gefunden.
Sara: Ich kenne die Versicherungsbranche seit vielen Jahren und musste schon die eine oder andere Hürde überwinden: Lange Bearbeitungszeiten, komplizierte Antragsformulare, unverständlicher Versicherungsjargon, Papierkram, weite Wege, etc. Im Vergleich zu anderen Branchen hinkt die Versicherungsbranche in Sachen Digitalisierung hinterher. Jürgen hat uns sofort für Insurfox begeistert und als Gesellschafter:innen gewonnen.

6.

Haben Sie sich von anderen Start-ups / Menschen inspirieren lassen? Wenn ja, von welchen?

Sina: Es gibt so viele großartige, inspirierende Startups und Gründer. Besonders beeindruckt bin ich von den sehr jungen Gründern, die keine zweite Einkommensquelle haben. So viel Mut muss man erst einmal haben.
Sara: Was mich am meisten inspiriert, sind Menschen, die über den Tellerrand hinausschauen und sich etwas zutrauen! Die Logistik- und Mobilitätsbranche liegt mir besonders am Herzen. Ich finde innovative Startups wie Volocopter im Bereich der Uran-Luftmobilität, Wingcopter (Frachtdrohnen) und die digitale Spedition Forto (ehemals FreightHub) sehr beeindruckend.
Jürgen: Der Markt für Insurtechs ist jetzt reif. Die Covid-19 Pandemie hat für technische Innovationen wie ein Brandbeschleuniger gewirkt. Ich bin seit 1998 in der Startup Branche und mir haben besonders Amazon, Google und Facebook imponiert, die in ihrem Bereich den Weltmarkt dominieren und eine völlig neue Industrie geschaffen haben.

7.

Für ein erfolgreiches Startup braucht man nicht nur eine gute Idee, sondern auch Kapital. Wie hat die Finanzierung bei Ihnen am Anfang funktioniert?

Sina: Die Kapitalbeschaffung war für uns unkompliziert. Ich bin seit fast 15 Jahren im Versicherungsvertrieb selbstständig und wurde immer und überall mit offenen Armen empfangen.
Sara: Glücklicherweise besteht das Gründerteam von Insurfox aus erfahrenen Fachleuten und Unternehmern, die bereits über etwas Eigenkapital verfügen. Generell fällt es meiner Schwester und mir leicht, über Kapital und Finanzierungspläne zu sprechen, da wir als Unternehmerinnen aus der Finanzbranche kommen.

8.

Wer sind die Gründer und wie habt ihr euch gefunden?

Sara: Das Gründungsteam wurde von unserem CEO Jürgen Sprang zusammengestellt. Er verfügt über umfangreiche und wertvolle Kontakte. Meine Schwester und ich haben Jürgen über die Logistik-Initiative Hamburg kennengelernt. Das ursprüngliche Gründungsteam bestand aus fünf Gesellschaftern. Inzwischen sind verschiedene Mitarbeiter hinzugekommen, angefangen bei Software-Entwicklern, Grafikern, UX/UI-Designern bis hin zum Marketing-, und PR-Team.
Sina: Wir kommen alle aus völlig unterschiedlichen Bereichen und hatten vorher keine Überschneidungen. Alle Bereiche sind wichtig für unser Startup, daher ist unser Team die perfekte Mischung.

9.

Startup-Ideen müssen nicht immer völlig neu sein. Was macht Insurfox besonders? Was hebt Sie von der Konkurrenz ab?

Jürgen: Insurfox macht das Leben einfacher! Das sollte der Grundgedanke eines jeden Versicherungsunternehmens sein. Allzu oft wird dies jedoch nicht umgesetzt. Wir wollen unseren Kunden eine einfache und unkomplizierte Möglichkeit zum Abschluss von passenden Versicherungsprodukten bieten.
Hinter Insurfox stehen namhafte deutsche Versicherungsgesellschaften! Der Kunde bekommt also die beste Leistung!
Wir erfinden das Versicherungsprinzip auch nicht neu. Stattdessen heben wir es mit einem neuen Gewand auf ein modernes, digitales Niveau und passen es so dem digitalen Zeitalter an. Denn der Markt für Versicherungs- und Finanzdienstleistungen ist intransparent und hat ein hohes Optimierungspotenzial.
Insurfox revolutioniert den Versicherungsabschluss, das Schadenmanagement und die Verwaltung. Wir sind einfach, schnell und gleichzeitig qualitativ hochwertig und sicher. Dokumente wie Versicherungspolicen und Bestätigungen sind sofort online und in validierter Form verfügbar.

10.

Insurfox ist Versicherungsvermittler und eine Versicherungsplattform/Dienstleister für alle anderen Marktteilnehmer, eine Verbindung von Versicherung und Innovation. 

Können Sie Ihr Geschäftsmodell näher erläutern? Wie groß schätzen Sie das Marktpotenzial ein?

11.

Wer ist die Zielgruppe von Insurfox?

Jürgen: Gewerbetreibende aus ganz Europa. Mit dem ersten Produkt sprechen wir Unternehmen im Bereich Logistik, z.B. Spediteure, Frachtführer, Kurier-/Express-/Paketdienstleister, Speditionen auf eigene Rechnung, Handelsunternehmen und Verlader an.

12.

Was ist mittelfristig für Insurfox geplant und wie sieht Ihre unternehmerische Zukunft aus?

Jürgen: Wir wollen wachsen! Das Ziel ist es, weitere Produkte auf den Markt zu bringen, unser Portfolio zu erweitern. Langfristig soll Insurfox ein fester Bestandteil der Versicherungswelt werden. Wir arbeiten bereits an neuen Produkten, machen sie marktreif und setzen sie um. Dabei handelt es sich auch um Produkte außerhalb der Logistikbranche. In Zukunft soll Insurfox als digitale Versicherungslösung allgemein bekannt werden.

13.

Haben Sie Tipps für Unternehmer:innen?

Sina: Ich sehe da keinen großen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Jeder sollte Mut haben und es einfach tun, aber natürlich mit Bedacht. Wenn man an seine Idee glaubt und mit Leidenschaft bei der Sache ist, dann kann man Dritte und Investoren begeistern, unabhängig vom Geschlecht.
Jürgen: Jeder sollte Mut haben und es einfach tun, aber natürlich mit Bedacht. Wenn man an seine Idee glaubt und mit Leidenschaft bei der Sache ist, dann kann man Dritte und Investoren begeistern. Seien Sie mutig, trauen Sie sich, mutig zu sein, und lassen Sie sich nicht durch Zwischenrufe oder Kritik ablenken. Haben Sie keine Angst, um Hilfe zu bitten! Wenn Ihre Idee gut ist, Ihnen aber in Teilen der Umsetzung das Know-how fehlt, holen Sie sich Unterstützung! Nutzen Sie Netzwerke!